Das PEN Kreativforum zeigt, wie’s geht!

„Kooperation statt Konkurrenz“ ist ein Grundpfeiler der PEN-Philosophie und wird schon lange nicht mehr nur zwischen den jeweiligen Mitglieder eines PEN-Teams gelebt, die vor Ort Branchenexklusivität genießen. Der Austausch zwischen den Teams hat sich in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Das Interesse an verlässlichen Partnern geht eben über den lokalen Horizont hinaus. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Mitglieder ähnlicher Branchen nach Möglichkeiten des Miteinanders suchen würden.

Am 22. März trafen sich deshalb rund 20 Vertreter der kreativen Branchen zu einem Kennenlernen in Darmstadt. Grafiker, Texter, Drucker, Werbetechniker und viele mehr wollten gemeinsam ausloten, ob und wie man teamübergreifend und jenseits allen Konkurrenzdenkens das Prinzip des Füreinanders mit Leben füllen könnte. Für alle war schnell offensichtlich, dass hier wirklich niemand den anderen als Konkurrenten betrachtete: Drei Drucker steckten für fünf Minuten die Köpfe zusammen und fanden heraus, dass sie sich wunderbar ergänzen können. Mehrere Werbetechniker stellten fest, dass jeder seine Spezialgebiete und Maschinen hat, die den anderen fehlen, sodass man einander hervorragend unterstützen kann.

Die ersten Projekte wurden angerissen und der Gedanke, dass man gemeinsam praktisch eine große, schlagkräftige „Agentur“ sein könne, die flexibel und dezentral viel größere Projekte abwickeln kann, als das jedem für sich allein möglich wäre, trugen zu einer fröhlichen, intensiven und äußerst produktiven Atmosphäre bei. Schnell war klar, dass ein zweites Treffen her musste… und ein drittes!

Mittlerweile haben sich aus den Treffen des PEN-Kreativforums vielfältige gemeinsame Projekte entwickelt, aus denen erstaunliche Umsätze entstanden sind. Aber das soll nur der Anfang sein. In Kürze treffen sich PEN-Kollegen aus dem Bereich Bau, Dach und Energie um einander besser kennenzulernen und Synergien auszuloten. Niemanden würde es wundern, wenn auch dort interessante und lukrative Kooperationen entstünden.

Für PEN-Mitglieder ist Konkurrenz ein Konzept von gestern. Füreinander ist das Prinzip der Stunde!